Was bedeutet xWDM – Grundlagen zu unseren CWDM & DWDM Systemen
In der Informationstechnologie bezeichnet man das Medium, über das die Informationen übertragen werden, als Leitung. Wenn zwei Stationen miteinander kommunizieren möchten, reicht eine Leitung aus. Bei mehreren Stationen benötigt man mehrere Leitungen.
Was aber, wenn man nur eine Leitung z. B. zwischen zwei Städten zur Verfügung hat, aber mehrere Stationen anbinden will? Mit der xWDM-Technik lassen sich Glasfaserleitungen mehrfach für die Datenübertragung nutzen.
Die Idee bei der xWDM-Technik
Jeder Station wird eine bestimmte Farbe (Wellenlänge) zugewiesen, über die die Kommunikation mit der Gegenstelle erfolgt. Der Vorteil hierbei ist, dass verschiedene Farben gleichzeitig auf einer Glasfaserleitung übertragen werden können. Hierfür fasst ein Multiplexer die unterschiedlichen Farben zusammen. Diese werden dann zur Gegenstelle übertragen. Dort splittet ein Demultiplexer die einzelnen Farben wieder auf. In der Regel wird über eine Glasfaserleitung nur ein Lichtstrahl mit einer bestimmten Wellenlänge übertragen. Beim Wellenlängenmultiplexing werden jedoch mehrere Lichtstrahlen unterschiedlicher Wellenlängen über dieselbe Leitung geschickt. Da sich die Wellenlängen nicht überlagern, können die einzelnen Lichtstrahlen durch einfache Filter voneinander getrennt werden. Als Lichtquelle dient überwiegend ein Laser oder eine lichtemitierende Diode. Beim Wellenlängenmultiplexing differenziert man zwischen dem CWDM (Coarse Wavelength Division Multiplexing) und dem DWDM (Dense Wavelength Division Multiplexing) Verfahren.