

SFP Transceiver sind für eine Vielzahl von Protokollen und physikalischen Schnittstellen verfügbar. Typische Datenraten reichen von 100 Mbit/s bis 4,25 Gbit/s sowie 10 Gbit/s bei SFP+. Anwendungen sind zum Beispiel: ESCON, Fast Ethernet, SDH/SONET, Gigabit Ethernet und Fibre Channel. Für die Übertragung sind elektrische wie auch optische (Single-/Multimode) Schnittstellen erhältlich. Für die optische Anbindung sind Wellenlängen von 850 nm, 1310 nm, 1550 nm sowie C/DWDM mit Reichweiten bis 200 km verfügbar.

XFP Transceiver unterstützen Datenraten von 10 Gbit/s. Typische Anwendungen beinhalten 10 Gigabit Ethernet, STM-64, OTU-2 und 10 Gigabit Fibre Channel. Alle XFP Transceiver unterstützen Diagnosefunktionen für optische Sende- und Empfangsleistungen sowie Temperaturüberwachung. XFP Transceiver bieten ebenfalls die Nutzung CWDM und DWDM Wellenlängen.

Das XENPAK Multisource Agreement (MSA) definiert optische Transceiver entsprechend dem 10 Gigabit Ethernet Standard (IEEE 802.ae). XENPAK Transceiver gibt es mit 850 nm, 1310 nm, 1550 nm und DWDM Wellenlängen sowie mit einer Datenrate von 10 Gbit/s.

X2 Transceiver sind kleiner als XENPAK Transceiver, besitzen aber die gleichen optischen Schnittstellen. Auch das X2 Multisource Agreement (MSA) definiert optische Transceiver mit Wellenlängen von 850 nm, 1310 nm und 1550 nm entsprechend dem 10 Gbit/s Ethernet Standard (IEEE 802.ae).

Transceiver sind standardisierte Module, die unter anderem in Pan Dacom Direkt Produkten eingesetzt werden. Die bekanntesten Transceivertypen sind:
Der Vorteil der „pluggable“ Transceiver liegt in der flexiblen Bestückung von Netzwerkkomponenten. Dies ermöglicht die schnelle Adaption neuer Schnittstellen (z.B. CWDM, DWDM, längere Übertragungsdistanzen etc.), Reduktion von Ersatzteilen und Kostenkontrolle. Hochwertige Transceiver besitzen integrierte Diagnose- möglichkeiten wodurch die Überwachung der Temperatur und des optischen Ein- und Ausgangspegels möglich ist. In „pluggable“ Transceivern ist ein EEPROM enthalten, welches von Systemherstellern mit speziellen herstellerspezifischen Informationen beschrieben wird. Dadurch werden die Transceiver „richtig“ in der Systemausrüstung erkannt und stehen mit ihren vollen Funktionen zur Verfügung.