DWDM Definition:
Mit DWDM bis zu 40/80 Wellenlängen auf ein Glasfaserpaar übertragen
DWDM Highlights
- Bis zu 80 DWDM Wellenlängen auf einer Glasfaser übertragen
- DWDM Kanalabstand 0,8 nm (100 GHz Grid) oder 0,4 nm (50 GHz Grid)
- DWDM Übertragungsreichweiten über mehr als 1.000 km mit optischen Verstärkern
- Optionale Integration in bestehende CWDM Infrastrukuren möglich, durch CWDM/DWDM Integration
- DWDM Wellenlängenbereiche von 1528 nm (Channel 61) bis 1563 nm (Channel 17)
DWDM Verfahren
Die Funktionsweise des DWDM ähnelt der des CWDMs. Anders als bei CWDM beträgt der Kanalabstand bei DWDM Systemen 0,4/0,8 nm (50/100 GHz Grid). Durch diesen geringen Kanalabstand können weitaus mehr Informationen parallel übertragen werden. Im Moment beschränkt man sich noch auf Wellenlängen zwischen 1530 nm und 1625 nm, also den Bereich des C- und L-Bandes. Das DWDM Verfahren ist aufwendiger im Vergleich zum CWDM Verfahren, da hier spezielle Transceiver benötigt werden.
Theoretisch verfügbare DWDM Kanäle im C- und L-Band in Abhängigkeit vom Kanalabstand
Technische Details
- ITU-T G.694.1
- C-Band λ: 1530 nm - 1565 nm
max. 360 Kanäle (12,5 GHz Grid) - L-Band λ: 1565 nm - 1625 nm
max. 560 Kanäle (12,5 GHz Grid)