19.09.2014

Operation Vernetzung

Wo in der Medizin tatsächlich gespart werden kann
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Die Kostenschere gehört heute längst zum modernen medizinischen Instrumentarium. Abseits der Bestrebungen von Kassenärztlichen Vereinigungen, politischen Entscheidungen und Gegebenheiten gibt es ein ganz anderes Feld im Gesundheitswesen, das Einsparpotenzial in Eigenregie bietet: die interne, mobile digitale Vernetzung bis hin zu bereichsübergreifender Ressorts, von der Radiologie über medizinische Versorgungszentren und Laboren bis hin zu Schwestern- und PJler-Wohnheimen.

Patientenakte Netzwerk

An vielen Stellen bereits zum Pflegefall geworden, kommen IT-Fachleute mit dem Verarzten des Systems nicht mehr hinterher. Wo die Digitalisierung der Daten und die intradisziplinäre Zusammenarbeit aller Ärzte auf der einen Seite rasant zunimmt, bleiben die Systemvorausetzungen auf der anderen Seite erst mal auf der Strecke. Um es genau zu nehmen: auf der Datenübertragungsstrecke.

Ein Flickwerk von bestehenden Leitungen und Datenverbindungen und Leitungen mit unzureichender Kapazität sind bittere Realität in vielen Kliniken. Hochsensible Daten wie Patientenakten müssen von den IT-Verantwortlichen genauso sicher durch die Leitungen gebracht werden, wie WLAN, VPN oder gar Patienten-Entertainment und Internet-Fernsehen. Dazu kommen fehlende bereichsübergreifende Verbindungen wie beispielsweise direkt zur Radiologie, dem Labor oder medizinischen Versorgungszentren und die Verwaltung der Datenflut in zentralen und dezentralen Backups. Und schließlich halten längst der Tablet-PC, mobile Anwendungen und viele noch nicht vorstellbare Applikationen Einzug in die Operationssäle, Patientenzimmer und Wohnheime.

Diagnose Datenflut

Die Pflegekräfte sind zunehmend mit Dokumentationsaufgaben und Datenpflege statt Patientenpflege beschäftigt. Mobile Visiten und automatisierte Dienste wie Medikamentenausgabe oder Bevorratung sollen doppelte Dateneingaben vermeiden und Abläufe erleichtern. Auf der anderen Seite stellen viele neue Prozesse Mensch und Technik vor neue Herausforderungen. Mitarbeiter wie Systeme müssen Hand in Handheld zusammenarbeiten, um auch von der Laborprobenentnahme oder Blutkonserververfolgung bis hin zum einfachen Auffinden eines Rollstuhls oder eines anderen teueren medizinischen Geräts von den neuen Techniken und Möglichkeiten zu profitieren. Wo die Ortung mit GPS, die einfache Zuordnung mit Barcodes und die Automatisierung von Bestellmechanismen technisch längst kein Problem mehr sind, birgt die Datenflut ungeahntes Verbesserungspotenzial.

Prävention Digitaler Infarkt

Dienste und Anwendungen im interdisziplinären Wissensaustausch, die mit großen Datenmengen einhergehen wie in der Telemedizin oder hochwertigen Videodienste, sind bereits in vielen Kliniken Standard. Ähnlich den  Landeshochschulnetzen mit ihren Datenanbindungen zu Universitäten und Forschungslaboren, sind hier Schnelligkeit, Kapazität, Datenpriorisierung und Verschlüsselung elementar. Ein Imageverlust durch digitalen Stillstand, Datenchaos oder Datenschutzverletzung ist kaum in Zahlen zu bemessen. Mehr dazu hier: Opens internal link in current windowwww.pandacomdirekt.com/Layer2-Verschluesselung

Ein intelligentes, mitwachsendes System bringt die nötige Flexibilität und Kostensicherheit. Ein Vorbild, das Schule machen könnte, ist das Landeshochschulnetz BelWü (Baden-Württembergs extended LAN). Auf Basis der einmal initiierten WDM-Technik mit dem System SPEED-OTS-5000 aus dem Hause Pan Dacom Direkt, wird das Netz aktuell auf 100 Gbit erweitert. Gelten die Datenleitungen im Kernnetz mit mehrfachen 10 Gbit/s heute als mustergültiger Standard, so sollen die neun Landesuniversitäten in Zukunft 100 Gbit/s-Leitungen nutzen können.Mehr dazu hier: www.pandacomdirekt.com/100G

Lasertechnik als Lösung

Intelligente WDM-Systeme erhöhen die Kapazität einer Glasfaser auf über 9 Tbit/s pro Faser Quelle: Pan Dacom Direkt GmbH

 

 

 

 

 

 

Die leistungsfähigste Möglichkeit der Datenübertragung ist das Licht. WDM(Wavelength Division Multiplexing) basiert vereinfacht ausgedrückt auf Licht- und Lasertechnik. Zur Übertragung werden Glasfasern genutzt. WDM-Systeme teilen das verfügbare Lichtspektrum einer Glasfaser auf, um damit mehrere Dienste parallel zu übertragen. Durch den Einsatz mehrerer schmalbandiger Laser, die nur einen schmalen Teil („eine Farbe“) des zur Verfügung stehenden Lichtspektrums nutzen, können mehrere Dienste über verschiedene „Farben“ auf einer Glasfaser parallel übertragen werden. Je nach Schmalbandigkeit der eingesetzten Laser unterscheidet man zwischen verschieden WDM-Technologien. Mit CWDM (Coarse Wavelength Division Multiplexing) können bis zu 16 Dienste und mit DWDM (Dense Wavelength Division Multiplexing) sogar bis zu 96 Dienste parallel auf einem Glasfaserpaar übertragen werden. Legt man pro Dienst eine 100 Gigabit Ethernet Verbindung zugrunde, überträgt ein Glasfaserpaar mehr als 9 Tbit/s. Mehr dazu hier:www.pandacomdirekt.com/speed-up-network

 

Mit Richtfunk zur Rund-um-Versorgung

Eine oft unterschätzte alternative Möglichkeit zur Glasfaserübertragung bietet derRichtfunk mit bis zu 2 Gbit/s. Wo Glasfaserleitungen nicht vorhanden sind, auch nicht als Darkfiber, ist der Richtfunk mit einmaligen und vergleichsweise geringen Investitionskosten eine sich schnell amortisierende Alternative. Gegenüber Mietleitungen rechnet sich eine solche Lösung bei einfachen Strecken mit unter 5000,- Euro bereits innerhalb 6-12 Monaten. Mehr dazu hier: Opens internal link in current windowwww.pandacomdirekt.com/Richtfunk

Investition in ein gesundes System

Zunehmende Mobility-Services im Krankenhaus, interdisziplinärer Datenaustausch und bereichsübergreifende Datenanbindungen werden neben dem ohnehin stetig steigenden EDV-Bedarf in Zukunft viele Investoren und IT-Manager beschäftigen. Effektiv ist dabei ein strategisch überlegtes und unter Umständen neu aufgesetztes Netzwerk kostengünstiger als das Pflegen eines Flickwerks. Die Investitionskosten in ein WDM-System, das beispielweise 20 Dienste parallel über ein Glasfaserpaar von 40 km übertragen kann, liegen derzeit unter 100.000,- Euro. Im Vergleich: die laufenden Kosten für Leitungen, die standardmäßig nur einen Service pro Leitung übertragen, liegen bei ca. 800.000,- Euro pro Jahr. Die Amortisation eines WDM-Systems lässt sich häufig bereits im ersten Betriebsjahr realisieren. Die benötigte Glasfaserleitung läuft vielerorts direkt als Darkfiber bereits vor dem Grundstück und kann kostengünstig angemietet werden. Die Pan Dacom Direkt GmbH kümmert sich um das gesamte Paket: von der Hardware und Produktintegration über die Systemtechnik, der Anmietung einer Darkfiber bis hin zu Service und Wartung.Mehr dazu hier: Opens external link in new windowwww.pandacomdirekt.com/WDM-Rund-um-Sorglos-Paket

Die Pan Dacom Direkt GmbH in Dreieich bei Frankfurt am Main ist sowohl Hersteller als auch Dienstleister mit einer eigenen Entwicklungsabteilung „Made in Germany“. International erfolgreich mit seinem selbst entwickelten WDM-System bietet das Unternehmen den investitionssicheren Auf- und Ausbau leistungsfähiger Sprach-, Video- und Datenübertragungsnetze je nach wirtschaftlichen Überlegungen auf Basis von Kupfer- oder Richtfunk- und Glasfaserinfrastrukturen als Hybrid- oder WDM-Komplettanbieter. (SAN)

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