18.06.2014

BelWü baut mit Pan Dacom Direkt eines der ersten 100 Gbit-Netze in Deutschland.

Produktmanagement Pan Dacom Direkt GmbH

Die Pan Dacom Direkt GmbH hat die Ausschreibung des Landeshochschulnetzes BelWü zum Ausbau des bestehenden Netzwerks mit 100 Gbit/s-Verbindungen gewonnen. Damit ist eine Leistungsverbesserung im Hochschulwesen vorprogrammiert

Die Kompetenz des deutschen WDM-Herstellers Pan Dacom Direkt und seine hochleistungsfähige Technik konnte das Landeshochschulnetz BelWü (Baden-Württembergs extended LAN) beim Ausbau zu einem der ersten 100-Gbit-Netze landesweit erneut überzeugen. Wie schon bei der Umsetzung des “Stuttgarter Vieleck”, dem 40-Kanal-DWDM Ring im Großraum Stuttgart, fiel auch jetzt wieder die Wahl auf den deutschen WDM- Spezialisten Pan Dacom Direkt GmbH. In seiner innovativen Vorbildfunktion im Bildungswesen zeigt BelWü mit der Initiative 100-Gbit-Netzausbau ein gutes Gespür für vorausschauende Planung. Gelten die Datenleitungen im Kernnetz mit mehrfachen 10 Gbit/s (DWDM) heute als mustergültiger Standard, so sollen die neun Landesuniversitäten in Zukunft 100 Gbit/s-Leitungen nutzen können. Dabei soll die flexible Bereitstellung von skalierbaren Bandbreiten zwischen den Standorten für dedizierte Projekte unterstützt werden. Soweit die Rahmenbedingungen der Ausschreibung, die nun Offiziell an die Pan Dacom Direkt GmbH vergeben wurde.

“Wenn 100 Gbit/s über eine vorhandene Faserinfrastruktur übertragen werden, ist es entscheidend, dass Topologie und Performance des Netzes kompatibel zum Spektrum der gegenwärtigen 10 Gbit/s sind,” sagte Yurda Oktay, Leiterin der Geschäftsentwicklung der Pan Dacom Direkt GmbH, die dieses Projekt betreut. Das erweiterte Netzwerk wird die bestehende Glasfaser-Infrastruktur nutzen und mit der Muxponder-Konfiguration MPX-9110 des Herstellers Optelian umgesetzt. Diese behauptete sich in einem Belastungstest als optimale Lösung um in diesem Netz Ethernetdienste mit WDM-Technik, SDH und OTN zu verbinden. (SAN)

Über BelWü:

Das Landeshochschulnetz BelWü vernetzt heute die neun Landesuniversitäten, die 23 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die acht Standorte der Dualen Hochschule, die sechs Pädagogischen Hochschulen, die acht Musik- und Kunsthochschulen, zahlreiche Schulen, Bibliotheken, sowie weitere Einrichtungen des Landes und stellt darüber hinaus deren Internet-Konnektivität sicher. Als Pionier der Nutzung von Internet-Protokollen für die Vernetzung von Universitäten bereits in den 1980er Jahren ist das BelWü-Netz seither konsequent hinsichtlich Bandbreite und Ausfallsicherheit erweitert worden. Ausgehend von 34 Mbit/s in 1994, über 1 Gbit/s in 2001 und 10 Gbit/s in 2006  sind mit 100 Gbit/s in 2013 die Voraussetzungen für den nächsten Technologieschritt geschaffen worden.

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